Durchs wilde Frankenjura – Vereinsfahrt 2017

Schon Anfang September – unglaublich, unsere tolle Vereinsfahrt mit 13 Teilnehmern/-innen liegt schon wieder fast 2 Monate zurück!!

Ein paar Bilder

Am Donnerstag den 6. Juli trafen sich pünktlich um 12.00 Uhr , wie von Cheforganisator Uli geplant, alle 13 Teilnehmer auf der Strassenterrasse des Gasthofs „Zur Post“ im Zentrum von Ebermanstadt. Mit dabei Gerlinde mit „Baldehemann“ Frank, Antje und Bernd, Ingrid und Uli, Pater, Axel, Frank-Michael, Kalle, Thomas, Gaby ohne Jürgen und Sven.

Unsere Rennräder konnten wir im Hinterhof der rustikalen Unterkunft abstellen, die Zimmer waren schnell bezogen und schon wenig später nahmen wir bei sommerlichem Wetter Fahrt auf zur ersten Einrolltour durch das Leinleitertal über Aufsäß in den Biergarten zur Kati-Bräu. Uli bat um äußerste Disziplin und Fahren in 2er-Reihe. Dies klappte auch bis zur ersten nennenswerten Rampe bei Heiligenstadt, dann ließen fast alle ihre Muskeln spielen und Bernd und Uli überholten alle und bremsten uns an der Kuppe wieder ein.

Leider erwischte es wenig später Thomas bei einem verunglückten Abbiegemanöver. Er zog sich Schürfwunden und eine Sprunggelenksverletzung zu, biss tapfer die Zähne zusammen, spülte sein Leid in Katis Biergarten herunter und konnte mit uns die wunderschönen ersten 50 km durchs Wiesenttal fortsetzen. In Beringersmühle gab es nur Zustimmung, die 18%-Rampe in den Wallfahrtsort Gößweinstein mitzunehmen, um dann über die Hochebene via Leutzdorf und Moggast nach Ebermannstadt zurück zu rauschen. Gerlinde, Ingrid und Antje hatten sich mit Ihren Tourenrädern alternativ Richtung Heiligenstadt eingerollt. Nach einem selbstverständlich alkoholfreien Weizen trafen wir uns abends gegenüber unseres Quartiers im herausragenden Gasthof/Brauererei „Schwanenbräu“ mit tollen fränkischen Bierspezialitäten und einer feinen regionalen Küche.

Nachts fing es an zu regnen und gewittern, so dass am nächsten Morgen nur Axel, Bernd, Frank, Kalle und Gaby dem Aufruf Ulis zu einer langen Rennradtour folgen mochten. Aller Unkenrufe zum Trotz klarte das Wetter auf, die Sonne kam, die Straßen trockneten ab und die sechs absolvierten eine tolle Tour über das Trubachtal, Pottenstein, Hollfeld , Königsfeld mit obligatorischem Biergartenstopp bis sie am späten Nachmittag mit ca. 1.800 hm/ 130 km wieder wohlbehalten in Ebermanstadt landeten. Der geschundene Thomas, Pater, Frank-Michael und Sven verweilten erst im Biergarten in Gößweinstein, ehe wir wir uns doch noch mit den Rennrädern aufmachten und eine Alibi-Runde über 50 km über das Trubachtal nach Obertrubach machten, wobei Pater und Frank-Michael an einer steilen Felsformation die Gelegenheit hatten, einer muskelbepackten Amazone beim Klettern mit anschließendem 6-Meter-Sturz, natürlich unbeschadet, zuzuschauen. Thomas leckte nachmittags seine Wunden, währen Ingrid, Antje und Gerlinde Bambergs Boutiquen unsicher machten. Den Abend ließen wir mit thailändischer Küche – durchaus scharf, aber hervorragend, mit etwas erforderlicher Geduld bis zum ungehemmten Genus anklingen und ausklingen im Biergarten an der Wiesent mit dem ein oder anderen Obstler.

Am nächsten Morgen, das Wetter- ein Traum. Thomas verabschiedete sich mit seinen drei Frauen per Fahrrad Richtung Gößweinstein, während der Rest, nachdem wir auf den ersten Kilometern Frank verloren und wiederfanden, die zweite Königsetappe über Kirchehrenbach , Kasberg mit seiner 1000jährigen Eiche nach Gräfenberg angingen. Auf wunderschönen Nebenstraßen (Bravo Uli!!!) gelangten wir zu unserem ersten Zwischenstopp in Betzenstein. Nach einem kühlen Alkoholfreien, Pfannkuchen und anderen Leckereien sowie einer exklusiven Visite des 90 Meter  tiefen Dorfbrunnens, verabschiedeten sich der sichtlich angestrengte Pater mit seiner Zuglokomotive Frank-Michael  vom Rest, um etwas gemütlicher nach Ebermannstadt zurückzukehren. Die anderen Sieben fuhren durch den Veldensteiner Forst weiter nach Rand und dann nach Auerbach. Über Pegnitz und die tolle Steigung am Hollenberg gelangten wir über landschaftlich herausragende Sträßchen nach Pottenstein. Den Biergarten im Hinterkopf wurde sukzessive durch das Püttlach- und Wiesenttal das Tempo unermüdlich von Uli soweit erhöht, dass wir 12 km später einzeln im idyllisch an der Wiesent gelegenen  Biergarten „Sachsenmühle“ eintrudelten.

So kam es, dass nach einigen Bieren der ein oder andere Fahrer in Ebermannstadt seine Verwunderung ausdrückte, wie man leicht angeheitert noch so schnell Rennrad fahren konnte. Nach einem Vorglühen  im Biergarten des Gasthofs „Post“ mit Gerlinde, Antje, Ingrid und Thomas trafen wir uns wiederum im Schwanenbräu zum Schlemmern und dann zum „Absacker“ im Biergarten an der Wiesent.

Am nächsten Morgen keine Katerstimmung, sondern nette Verabschiedung aller! Allerdings machten Frank-Michael, Axel, Kalle und Sven noch eine kurze Rennrad-Rampentour durch das  Wiesenttal nach Engelhardsberg und es darf nicht unerwähnt bleiben, dass Axel der einzige war , der Svens und Kalles  Aufforderungen der letzten Tage zum Naturbaden im Fluss folgte, belohnt von einem traditionellen Biergartenbesuch in Buttenheim mit einer kräftigen Brotzeit für alle !

Das Fazit aller: unbedingt wieder und Danke Uli!


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