|
|
| |
| 23.06.2010 |
| News | |
|
Auf der Stelle fahren für den guten Zweck
Ordentlich bluten ließen die Triathleten des S.C. Aquarius Löhne und die Radsportler des RTC Kirchlengern ihren Sportkameraden Jürgen Mohrmann. Anlässlich des 25-jährigen Firmenjubiläums seiner Firma „Mohrman Lackier- und Karosseriezentrum“ veranstaltete er einen 25-Stunden Radmarathon für einen guten Zeck. Eingebunden in das Volksfest „Mennighüffener Sommer“ wurde am Samstag um 16:00 Uhr gestartet. Gefahren wurde im 1-stündigen Wechsel auf einem fest montierten Rennrad und als am Sonntag um 17:00 Uhr der 25. Radler vom Rad stieg, waren über 700 Kilometer absolviert. Bei 50 Cent Spende pro Kilometer aus Mohrmanns Tasche und der jeweiligen Startspende der Radsportler kam ein hübsches Sümmchen zusammen, das an das „Femina Vita“ Mädchenhaus in Herford geht, ein Projekt, das Gabi und Jürgen Mohrmann das gesamte Jahr über unterstützen. Mohrmann, Aktiver und Förderer bei beiden Vereinen konnte auf die volle Unterstützung seiner Vereinskollegen setzen und fand selbst Radler für die „begehrten“ Nachtstunden zu besetzen. „Jürgen und Gabi sind sozial sehr engagierte Menschen, die auch in beiden Vereinen immer da sind, wenn eine helfende Hand gebraucht wird. Ist doch klar, dass wir als Verein bei so etwas dabei sind“, so Frank König von den Triathleten des SCA. „Auch wenn wir ihn haben bluten lassen. Ich glaube, er zahlt gerne“.
Insgesamt für alle ein Riesenspass für einen guten Zweck. Im Oktober werden die Spenden im Rahmen einer Feierstunde an das Mädchenhaus übergeben.
|
| geschrieben von Frank König vom SCA |
| 18.06.2010 |
| News | |
Olli Kahn hilft über alle Hügel |
251 Starter bei der Radtouristikfahrt des RTC Kirchlengern
Gemäßigter Ehrgeiz
Kirchlengern. Ganz Deutschland kennt derzeit nur ein sportliches Thema: Die Fußball-WM in Südafrika. Ganz Deutschland? In Kirchlengern trafen sich einige unentwegte Radler, die offensichtlich noch mehr auf die Stärke der eigenen Waden fixiert waren. Und an keinem der 251 Rennlenker wedelten schwarz-rot-goldene Fähnchen. Mit dabei war NW-Mitarbeiter Dirk Gesemann.
Klingeltöne gingen mir schon immer auf die Nerven - besonders die, die mich am Morgen um 7.15 Uhr aus dem Schlaf reißen. "Warum müssen diese Radtouristikfahrten nur so früh beginnen?", denke ich. Leider ist dem Fußball-Marathon der Vortage auch die gesamte Vorbereitung des Drahtesels zum Opfer gefallen (ein Fehler, wie sich herausstellen wird). Egal, schnell die Kette geölt - der Vorderreifen soll dann am Start noch schön stramm gepumpt werden.
Auf dem Hof der Gesamtschule Kirchlengern hat sich das kunterbunte Radfahrer-Volk bereits versammelt. Von Günther Pfeil und Gabi Richlick bekomme ich Rückennummer und Streckenplan. Sie strahlen angesichts der Teilnehmerzahl wenig Euphorie aus. "12 Grad war wohl Einigen ein bisschen zu kühl", meint Pfeil. "Weicheier" würde Olli Kahn dazu wohl sagen, denke ich. Der WM-Experten-Talk hat offenbar auch bei mir schon Spuren hinterlassen. Glücklicherweise hat das hier heute rein gar nichts mit Fußball zu tun.
Trotz zweistündigem Zeitfenster für den Start stehen hier fast alle um 7.55 Uhr schon vor dem Absperrband und scharren mit den Hufen - auf dass RTC-Vorsitzender Edgar Edwards die Strecke doch endlich freigebe: die ganz Ehrgeizigen in den ersten Reihen. Ich nenne sie mal die Stürmer. Bei ihnen ist noch nicht so richtig angekommen, dass so eine Radtouristik eigentlich gar kein Wettkampf ist. Zumindestens gibt es ja keine Zeitmessung. Die Stürmer verlieren trotzdem kaum Zeit an den Kontrollstellen und schlingen ihr Früchtebrot bestenfalls hastig herunter.
Es folgt das Mittelfeld: ambitionierte Fahrer, die Spaß und Sport verbinden und nebenbei auch mal ein Pläuschchen halten. Und schließlich die Defensive: sympathische Lust-Radler, die das Gemeinschaftserlebnis, die Natur und den Klang surrender High-Tech-Ketten und -Ritzel genießen. Keine Vuvuzela am Straßenrand - nur ein wild kläffender Hund, der sich anstrengt, schneller zu sein als wir.
Eine Radtouristik wird ohne Libero gespielt - es sei denn, man interpretiert den traurigen Pechvogel, der bereits nach 3 Kilometern in Häver mit Reifenschaden am Wegrand steht, als solchen letzten Mann.
Ich fahre in einer Gruppe irgendwo am Ende des Sturmes, oder am Beginn des Mittelfeldes? Egal, auf jeden Fall bin ich ganz schön am hecheln. Und ich denke an Jogi Löw, wie er doch so treffend formuliert: "Dann musst Du aber auch in der Lage sein, dieses Tempo über 90 Minuten zu gehen!" Nach 50 Minuten hat sich das eh erledigt. Mein Vorderreifen wird langsam schlapp. Er war dem erhöhten Druck wohl nicht gewachsen. "Nimm Dir ein Beispiel an Miro Klose - der schafft es doch auch!", fluche ich.
Selbstmitleid ist jetzt völlig fehl am Platz. Olli Kahn würde Sätze zu mir sagen wie "Jetzt wird sich zeigen, ob Du ...Ersatzschläuche... hast!" oder "Du musst immer weittterffahren - weittterffahren ... zur Not auch in total öder Alleinfahrt durch Oberholsten, Bad Essen und Büscherheide!"
Doch so schlimm kommt es gar nicht. Nach gelungener Reparatur plaudere ich am nächsten Kontrollpunkt mit RTC-Pressechef Detlef Thorausch über die wirklich großen Probleme der Welt wie die zweimalige Auffahrt zum Tourmalet bei der diesjährigen Tour de France. Da kommt eine Gruppe recht fit aussehender Radler, Typ Mittelfeld, vom RC Endspurt Herford angerollt. Sie sind später auf die Strecke gegangen - ein Glück für mich.
Ist wohl eine gute Idee, mich den sympathisch wirkenden Rothemden anzuschließen. So geht’s dann doch noch recht fröhlich und kommunikativ auf den Rest der Strecke und dem Ziel entgegen. Und dann kann ich mich jetzt auch wieder voll und ganz auf Fußball konzentrieren - und Olli Kahns fundierten Taktik-Seminaren entgegenfiebern.
|
| geschrieben von Dirk Gesemann für uns und die NW |
| 21.03.2010 |
| News | |
Tag der offenen Tür bei Bernd Blöte |
Wenn man den Regen vergisst, war der Sonntag bei Bernd Blöte ein ganz tolles Event. Von außen leicht angefeuchtet kamen die Rennradler und Mountainbiker in Schweicheln an. Bernd hatte keine Mühen gescheut und sein Firmengelände super ausgestattet. Es waren diverse Aussteller namhafter Fahrradhersteller anwesend. Unter Zelten wurden die neuesten Modelle vorgestellt. In den erweiterten Geschäftsräumen wurde Beratung groß geschrieben und man konnte mit den anwesenden Gästen fachsimpeln oder sich über die vergangene Saison austauschen.
Um 11 Uhr war geplant in einer geführten Tour, die „Permanenten“ unseres Vereins abzufahren. Am Start hatten sich ca. 20 Teilnehmer des RC Endspurt Herford und des RTC Kirchlengern eingefunden. Nach einem wärmenden Kaffee und einem Brötchen im Laden, ging es los. Da sich der Regen aber nicht verringerte, entschlossen sich die Teilnehmer spontan, auf die siebziger Runde zu verzichten und auch die vierziger Runde im Sternfahrtmodus ausklingen zu lassen. Jeder strebte, nass bis auf die Haut der Heimat entgegen. Nach einer Dusche oder einem wärmenden Bad, traf man sich im Anschluss mit dem Auto wieder in Schweicheln. Hier ließ man den Tag ausklingen und ist sich einig, dass man eine Menge Spaß hatte, der auch durch das Wetter nicht getrübt wurde.
Es war ein Saisonstart, an den man sich lange erinnern wird und der im nächsten Jahr wieder, aber mit besserem Wetter, stattfinden sollte.
|
| geschrieben von Detlef |
| 14.03.2010 |
| News | |
Anradeln - Unsere erste Tour 2010 |
Was konnte man nach diesem Winter auch erwarten?
Unsere Hoffnung auf ein trockenes und eventuell sonniges Wetter für unsere erste Radtour des Jahres 2010 wurde jedenfalls nicht erfüllt. Die Temperaturen lagen im Kühlschrankbereich und Petrus schickte immer wieder einen Regenschauer.
Als wir um 10 Uhr in Kirchlengern starteten waren wir schon eine starke Truppe, die sich Richtung Löhne bewegte. Auf halbem Weg kamen uns Gabi und Jürgen entgegen. Sie hatten es wohl nicht mehr ausgehalten und wollten unbedingt ein paar Kilometer mehr auf dem Tacho haben. Bei Jutta und Jürgen war dann der allgemeine Treff, beim dem sich viele mit großem „Hallo“ begrüßten. Schließlich hatten sich die meisten seit der Weihnachtsfeier nicht mehr gesehen.
Da weitere dunkle Wolken aufzogen und neuer Regen drohte, fuhren wir auf den kürzesten Nebenstrecken die wir finden konnten in Richtung Bischofshagen. Ellen mit 7 Jahren unsere jüngste Teilnehmerin, zeigte sich den Steigungen gut gewachsen und legte ein tolles Tempo vor.
Bei Nicole und Martin (STEKO-Transporte) wurden wir wie immer herzlich willkommen geheißen. Der Grill verbreitete Wärme und die erste Bratwurst verströmte einen herrlichen Duft. Dieser Duft wurde durch einen steten und nicht sehr schwachen Wind leider immer wieder in Richtung Osten mitgerissen. Das war auch der Grund warum wir den gastlichen Ort, leider viel zu früh verlassen mussten. Denn auch wenn man „Herforder“ mit Handschuhen trinkt, wärmt es nicht besser. Der einsetzende Regen und der Gegenwind auf dem Heimweg zerstreute die anfänglich noch munteren Radler und jeder strebte seiner Heimat zu.
Als Gewissheit bleibt uns aber, dass dies ein schöner Tag war, an den wir uns gern erinnern. Verbunden mit der Hoffnung, mit Nicole und Martin bei herrlichem Sonnenschein eine Radtour zu unternehmen, bei der beide einmal unsere Gäste sein können.
|
| geschrieben von Detlef |
| 07.02.2010 |
| News | |
|
Liebe Mitglieder und Freunde des RTC-Kirchlengern,
am Donnerstag, den 4. Februar fand unsere Jahreshauptversammlung statt.
Erschienen waren all jene, denen der Verein und der Radsport am Herzen liegt und die auch in Zukunft aktiv unsere Vereinsarbeit mitgestalten wollen.
Zu Beginn gab Ulrich Hempelmann, als Vereinsvorsitzender einen Überblick über die Aktivitäten des Jahres 2009. Als besondere Höhepunkte waren hier die gemeinsamen Teilnahmen an Radtouristiken in der Region und die Mehrtagesfahrten über größere Distanzen zu nennen.
Mit einer guten Leistung in der Punktewertung des Radsportbezirkes konnte der 10. Platz aus 2008 verteidigt werden. Bei 28 ausgegebenen Wertungskarten wurden je Karte 34,7 Punkte „erfahren“, mit einer Gesamtstrecke von 35.400 Kilometern.
Besonders unsere Damen haben es geschafft vordere Plätze zu belegen. Manja Juskowiak erreichte mit 137 Punkten den 3. Platz und Gabi Meier-Mohrmann mit 92 Punkten den 8. Platz im Bezirk.
Zur Zeit haben wir 40 Mitglieder in unserem Verein. Trotz einiger Austritte im letzten Jahr konnten wir auch neue Mitglieder gewinnen und verbinden damit die Hoffnung dass damit frische Ideen und Aktivitäten in den Verein kommen.
Bei der Wahl des Vorstandes gab es in diesem Jahr einen Wechsel der bereits lange angekündigt war. Unser langjähriger Vorsitzender, der seit nunmehr 13 Jahren die Geschicke des Vereins hervorragend geleitet hat, zieht sich aus dem aktiven Geschäft zurück. Was Ulrich Hempelmann aber nicht hindert, wenn gewünscht weiter beratend tätig zu sein.
Die Wahl zum neuen Vorstand des RTC-Kirchlengern und der weiteren Ämter ergab folgendes Ergebnis.
1. Vorsitzender: Edgar Edwards
2. Vorsitzender: Detlef Thorausch
Geschäftsführer: Peter Rolf
Festausschuss: Manja Juskowiak und Jürgen Mohrmann
Kassenprüfer: Thomas Rullkötter, Ulrich Hempelmann
In seiner ersten Amtshandlung sprach der neue Vorsitzende Edgar Edwards, im Namen aller Vereinsmitglieder, einige Dankesworte an Ulrich Hempelmann aus. Er lobte dessen ruhige und souveräne Führung des Vereins und seinen unermüdlichen Einsatz, immer mit dem Blick auf das Wohlergehen des Vereins und seiner Mitglieder.
Im Anschluss wurden die für das laufende Jahr geplanten Veranstaltungen durchgesprochen und verbindlich terminiert.
Hier ein Überblick für den Notizkalender:
06. März – RTF in Herford
07. März – RTF in Warendorf
14. März – Anradeln des RTC-Kirchlengern
13. Juni – RTF des RTC-Kirchlengern (bitte fest einplanen)
ca. 21. – 25. Juli Mehrtagesfahrt (Ziel wird noch bekannt gegeben)
10. Juli – Sommerfest (Fete für die Helfer bei der RTF) bei Steffi und Thomas
??. Oktober – Abradeln (wird kurzfristig bekannt gegeben)
04. Dezember – Weihnachtsfeier
Als Aktivitäten ist für dieses Jahr mindestens eine Mehretappenfahrt geplant. Weiterhin Tagesfahrten, die auch die weniger leistungsstarken Radler ansprechen und auch Familienmitglieder oder Freunde zu einer Teilnahme locken sollen. Der Kontakt zu anderen Vereinen oder Gruppen soll mehr intensiviert werden um neue Erlebnisse zu bieten.
Jeder ist hier aufgerufen, seine Mitarbeit einzubringen. Denn nicht nur durch Ideen, sondern durch aktive Mitgestaltung lebt eine Gemeinschaft, aus der man Kraft und Freude für den Alltag ziehen kann.
|
| geschrieben von Detlef |
<< zurück weiter >> |
|
|
|